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Digitale Bürgerbeteiligung: Forschung und Praxis – Chancen und Herausforderungen der elektronischen Partizipation – M. Leitner (Eds.)

Cover of book Digitale BürgerbeteiligungBürgerbeteiligung, d. h. die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Planungsprozessen oder Entscheidungen, wird bereits in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefördert und gelebt. In Zeiten der Digitalisierung werden immer häufiger technische Applikationen zur elektronischen Partizipation (E-Partizipation) eingesetzt. Die Nutzung von Technologien bietet Chancen und Herausforderungen gleichermaßen, so zum Beispiel in den Bereichen Sicherheit, Datenschutz und nutzerorientierte Gestaltung. Das Buch greift genau diese Themen im Bereich der E-Partizipation auf und erläutert insbesondere Gestaltungsaspekte der digitalen Bürgerbeteiligung. Es kombiniert aktuelle Forschungsergebnisse mit bestehenden Theorien der E-Partizipation und bietet eine umfassende, interdisziplinäre Analyse aus sozialwissenschaftlicher, rechtlicher und technologischer Perspektive. Schutz der Privatsphäre und Sicherheit sind dabei zentrale Aspekte des Buches, die langfristig das Vertrauen in digitale Bürgerbeteiligung fördern können.

Der Inhalt

  • Digitale Bürgerbeteiligung und elektronische Demokratie
  • Beispiele der elektronischen Bürgerbeteiligung in der Praxis
  • Rechtliche Anforderungen der elektronischen Partizipation
  • Technologien für digitale Bürgerbeteiligung
  • Nutzerorientierte und interaktive Gestaltung
  • Design und Entwicklung eines E-Partizipationsökosystems
  • Multidimensionale Evaluierung von digitalen Beteiligungsverfahren

Link: https://doi.org/10.1007/978-3-658-21621-4

Cyber Situational Awareness in Public-Private-Partnerships: Organisationsübergreifende Cyber-Sicherheitsvorfälle effektiv bewältigen – F. Skopik, T. Pahi, M. Leitner (Eds.)

Cover of book Cyber Situational Awareness in Public-Private-PartnershipsDigitale Dienste werden für unsere Gesellschaft immer wichtiger, daher gelangen sie auch stärker ins Visier von Wirtschaftskriminellen, Spionen, Terroristen oder staatsfeindlichen Gruppierungen. Wie schützen sich Unternehmen und Staaten vor solchen Cyber-Attacken? Ein wichtiger Grundstein ist die Schaffung von Behörden, wie sie die EU-Richtlinie über Maßnahmen zur Gewährleistung eines hohen gemeinsamen Sicherheitsniveaus von Netz- und Informationssystemen (NIS) vorsieht.

Das Buch zeigt, wie sich die Zusammenarbeit von Unternehmen mit diesen NIS-Behörden gestaltet mit dem gemeinsamen Ziel, Cyber-Sicherheit zu etablieren und zu gewährleisten. Darüber hinaus legen die Autoren dar, wie sich die NIS-Richtlinie und die im Mai 2018 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf Security-Prozesse in Unternehmen auswirken können. Das Buch verknüpft technische, organisatorische und rechtliche Aspekte der Zusammenarbeit und spiegelt damit die Komplexität des Themas wider. Zugleich liefert es zahlreiche Vorschläge zur Umsetzung der EU-Richtlinie. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der „Cyber Situational Awareness“ – das bewusste Erfassen der aktuellen Lage – und damit ein Instrument, mit dem sich die Reaktionsfähigkeit bei Cyber-Angriffen wesentlich erhöhen lässt. Folgende Themen werden erläutert:

  • Aufbau und Nutzung von Cyber Situational Awareness
  • Erstellung von Cyber-Lagebildern auf nationaler Ebene
  • Informations- und Datenquellen für Cyber-Lagebilder
  • Informationsaustausch zwischen Cyber-Lagezentren und Stakeholdern
  • Informations- und Meldepflichten von Unternehmen
  • Planspiel zur Bildung und Evaluierung von Cyber Situational Awareness

Link: https://doi.org/10.1007/978-3-662-56084-6

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